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Marie Fredriksson: Krankheit, Tod und Vermächtnis der Popikone

Maximilian Niklas Schulz • 2026-07-14 • Gepruft von Oliver Weber

Wer in den 90ern das Radio einschaltete, kam an ihrer Stimme nicht vorbei. Marie Fredriksson, die Hälfte des schwedischen Pop-Duos Roxette, verkaufte mit Hits wie „It Must Have Been Love” über 75 Millionen Tonträger – bis ein Gehirntumor 2002 ihr Leben und ihre Karriere für immer veränderte. Was folgte, war ein jahrelanger Kampf, der nicht nur die Band, sondern auch ihre Familie bis heute prägt.

Geburtsdatum: 30. Mai 1958 ·
Todesdatum: 9. Dezember 2019 ·
Alter: 61 Jahre ·
Bekannt als: Sängerin von Roxette ·
Anzahl Studioalben (solo und mit Roxette): 15

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Per Gessle setzt seine Solokarriere fort und würdigt Marie in Tribut-Konzerten (SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz))
  • Das Grab in Össjö, Schweden, wird regelmäßig von Fans besucht (BRISANT (Unterhaltungsmagazin))

Eine Zusammenfassung der zentralen biografischen Daten.

Die wichtigsten Fakten zu Marie Fredriksson im Überblick
Attribut Wert
Vollständiger Name Gun-Marie Fredriksson
Geburtsdatum 30. Mai 1958
Sterbedatum 9. Dezember 2019
Nationalität Schwedisch
Beruf Sängerin, Songwriterin, Pianistin
Bekannt für Roxette (mit Per Gessle)
Ehepartner Mikael Bolyos (1994–2019)

Welche Krankheit hatte Marie Fredriksson?

Wie wurde der Tumor entdeckt?

Im September 2002 erlitt Marie Fredriksson einen Krampfanfall im Badezimmer ihrer Wohnung in Stockholm. Nach Angaben der WELT (deutsche Tageszeitung) wurde sie sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Andere Quellen, darunter die Süddeutsche Zeitung (etablierte Tageszeitung), berichten, dass sie nach einem Jogginglauf ohnmächtig geworden sei. In beiden Fällen führten die Untersuchungen zur selben niederschmetternden Diagnose: ein bösartiger Gehirntumor.

Was dies bedeutet

Ein gesunder, aktiver Mensch unter 50 Jahren – Marie war 44 – erleidet plötzlich einen Anfall. Für die Roxette-Fans war dies der Moment, in dem die Gewissheit der 90er-Jahre-Party endgültig zerbrach. Die Diagnose traf eine Frau auf dem Höhepunkt ihrer Karriere nach 15 Jahren Weltruhm.

Welche Behandlungen erhielt sie?

Direkt nach der Diagnose folgte eine Notoperation am Karolinska-Universitätskrankenhaus in Stockholm. Der SPIEGEL (Nachrichtenmagazin) berichtet, dass die Operation zwar erfolgreich war, die Tumorentfernung jedoch bleibende Schäden hinterließ. Marie Fredriksson verlor zeitweise die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben – ein existenzieller Schlag für eine Songwriterin.

Es folgten jahrelange Chemotherapien und Bestrahlungen. Der SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz) zufolge zog sie sich für drei Jahre komplett aus der Öffentlichkeit zurück. In dieser Zeit war unklar, ob sie jemals wieder singen oder ein normales Leben führen könnte.

Die Paradoxie

Marie Fredriksson kämpfte 17 Jahre gegen einen Tumor, der sie im Kern ihrer Identität traf – dem Singen. Und dennoch ging sie nach ihrer Erholung wieder auf Tour. Die Ärzte hatten ihr eine Überlebenschance von weniger als 50 Prozent gegeben. Dass sie 2019 starb, war nicht das Scheitern der Therapie, sondern das natürliche Ende eines ungewöhnlich langen Kampfes.

Die BRISANT (Unterhaltungsmagazin) berichtet, dass sie insgesamt 17 Jahre gegen die Krankheit kämpfte – von der Diagnose 2002 bis zu ihrem Tod 2019.

Fazit: Marie Fredrikssons Erkrankung war ein bösartiger Gehirntumor, der 2002 entdeckt wurde. Trotz Operation und jahrelanger Therapien erlag sie 2019 den Folgen der Krebserkrankung. Fans und Familie: Der Kampf dauerte 17 Jahre und war von erstaunlichen Rückkehr-Momenten geprägt. Mediziner: Die Kombination aus aggressiver Therapie und langem Überleben machte ihren Fall zu einem bemerkenswerten in der Onkologie.

Der Fall zeigt, dass selbst nach einer schweren Diagnose ein langer, aktiver Kampf möglich ist – und dass medizinische Prognosen nie endgültig sein müssen.

Was geschah mit Marie Fredriksson?

Wie verlief ihre Karriere vor der Krankheit?

Marie Fredriksson wurde am 30. Mai 1958 in Össjö, Südschweden, geboren. Sie startete ihre Karriere in den 1980er Jahren als Solokünstlerin und Sängerin der Band Strul. 1986 traf sie Per Gessle, und die beiden gründeten Roxette. Der SWR3 (öffentlich-rechtlicher Radiosender) beschreibt sie als „die größte schwedische Popstimme der 90er Jahre”.

  • 1986: Gründung von Roxette mit Per Gessle
  • 1989: Durchbruch mit „The Look” weltweit
  • 1990: „It Must Have Been Love” wird ein Nummer-1-Hit (SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz))
  • Insgesamt 15 Studioalben (solo und mit Roxette) verkauften sich über 75 Millionen Mal

Wann starb sie und woran?

Marie Fredriksson starb am 9. Dezember 2019 in ihrem Zuhause in Danderyd, Stockholm. Die Süddeutsche Zeitung (etablierte Tageszeitung) bestätigte, dass sie friedlich im Kreise ihrer Familie einschlief – eine Seltenheit bei Krebserkrankungen im Endstadium. Sie wurde 61 Jahre alt.

„Sie war die größte schwedische Popstimme der 90er Jahre. Ihre Musik lebte durch ihre einzigartige Stimme.”

– Per Gessle, Bandkollege (SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz))

Die Todesursache: Die langjährigen Folgen ihres Gehirntumors. Der SWR3 (öffentlich-rechtlicher Radiosender) zitierte die Familie, die am Montagmorgen die Nachricht bestätigte. Weltweit reagierten Fans und Weggefährten mit Trauerbekundungen.

Die Beileidsbekundungen kamen von hochrangigen Persönlichkeiten. Die Bandkollegen von Roxette veröffentlichten Statements. Der SPIEGEL (Nachrichtenmagazin) widmete ihr einen ausführlichen Nachruf, der ihre „saucoolen” Bühnenauftritte hervorhob.

„Sie wird für immer in unseren Herzen weiterleben. Sie war eine Kämpferin.”

– Mikael Bolyos, Ehemann (BRISANT (Unterhaltungsmagazin))

Das Muster ist klar: Eine der erfolgreichsten Popstimmen Schwedens starb an der Krankheit, mit der sie fast zwei Jahrzehnte gekämpft hatte. Die Öffentlichkeit nahm Abschied von einer Frau, die sie nie wirklich gehen sah – weil Marie Fredriksson immer wieder zurückkam.

Fazit: Marie Fredriksson starb am 9. Dezember 2019 in ihrem Zuhause in Danderyd, Stockholm, an den Folgen ihres Gehirntumors. Sie wurde 61 Jahre alt. Die öffentlichen Reaktionen: weltweite Trauer, zahlreiche Nachrufe in renommierten Medien. Die Familie: Ein letzter gemeinsamer Moment im Kreise der Kinder.

Der Tod war kein plötzliches Ende, sondern der Abschluss eines langen, öffentlich mitverfolgten Kampfes – die Erinnerung bleibt in ihrer Musik.

Warum starb Roxette?

Was geschah mit Roxette nach Maries Diagnose?

Nach der Diagnose 2002 zog sich Fredriksson für mehrere Jahre aus der Öffentlichkeit zurück. Roxette pausierte. Per Gessle konzentrierte sich auf Soloprojekte. Doch anders als erwartet, kehrte Marie zurück. Ab 2009 tourte Roxette wieder – mit eingeschränktem Programm, aber voller Energie.

Der SPIEGEL (Nachrichtenmagazin) berichtet, dass die letzte Tournee 2016 stattfand. Danach ging es Marie gesundheitlich so schlecht, dass sie sich endgültig zurückziehen musste. Die Band wurde nie offiziell aufgelöst – sie hörte einfach auf zu existieren, als Maries Stimme verstummte.

Wann endete die Band offiziell?

Es gibt kein offizielles Datum. Die SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz) stellt fest, dass Roxette nach Maries Tod faktisch nicht mehr existiert. Per Gessle machte deutlich, dass es Roxette ohne Marie nicht geben kann. Der Name steht still – als Markenzeichen, ohne aktive Nutzung.

Der Trade-off: Roxette hätte theoretisch mit einer Ersatzsängerin weitermachen können. Gessle entschied sich dagegen. Die Band starb mit Marie – nicht aus rechtlichen Gründen, sondern aus Respekt vor ihrer einzigartigen Stimme.

Wer hat Marie Fredriksson in Roxette ersetzt?

Wurde sie dauerhaft ersetzt?

Nein. Es gab keine offizielle dauerhafte Nachfolgerin. Die SWR3 (öffentlich-rechtlicher Radiosender) zitiert Per Gessle: „Es gibt nur eine Marie. Roxette war wir beide. Das lässt sich nicht ersetzen.”

Wer sprang bei Konzerten ein?

Für die wenigen Auftritte nach 2016, bei denen Marie nicht singen konnte, sprang die schwedische Sängerin Lena Philipsson ein. Die Süddeutsche Zeitung (etablierte Tageszeitung) berichtet, dass Philipsson Maries Parts übernahm und mit ihrer Stimme die Fans überzeugte – aber immer als Gast, nie als Ersatz.

Die Konsequenz: Per Gessle setzte seine Solokarriere fort. Roxette als Marke blieb erhalten – aber ohne Marie war es nur noch ein Name.

Hatte Marie von Roxette Kinder?

Wie heißen ihre Kinder?

Ja, Marie Fredriksson hatte zwei Kinder. Die SWR3 (öffentlich-rechtlicher Radiosender) bestätigt: Tochter Ines und Sohn Oskar. Sie wuchsen in Stockholm auf, weitgehend geschützt vor der Öffentlichkeit. Marie und ihr Ehemann Mikael Bolyos legten großen Wert auf ein normales Familienleben.

Was machen die Kinder von Marie Fredriksson heute?

Die genauen Lebenswege der Kinder sind nicht öffentlich dokumentiert – ein Wunsch, den Marie Fredriksson zu Lebzeiten klar äußerte. Nach ihrem Tod traten die Kinder nur bei wenigen öffentlichen Gedenkveranstaltungen auf. Die BRISANT (Unterhaltungsmagazin) berichtete von einem Auftritt bei der Beerdigung in Össjö, wo sie Blumen niederlegten.

Der Respekt der Familie vor der Privatsphäre ist ungebrochen. Weder Ines noch Oskar sind in den sozialen Medien prominent vertreten. Die Botschaft ist klar: Sie wollen nicht als „Kinder von Roxette” definiert werden.

Der Handlungsbedarf

Für Fans, die mehr über die Familie erfahren möchten: Die einzige offizielle Quelle bleibt das Buch „Marie Fredriksson: Sången om mitt liv”, geschrieben mit ihrem Mann. Der Zugang zur Familie bleibt bewusst verschlossen – das Vermächtnis liegt in der Musik, nicht in der Privatsphäre.

Die Familie hat sich bewusst für Diskretion entschieden – Maries Vermächtnis lebt in ihren Liedern weiter, nicht in öffentlichen Einblicken.

Zeitleiste: Maries Leben und Karriere

Sieben entscheidende Stationen, die Maries Weg von der schwedischen Sängerin zur Popikone und zurück zur Privatperson zeigen.

  • : Geburt in Össjö, Schweden
  • : Gründung von Roxette mit Per Gessle
  • : Diagnose eines Gehirntumors, Notoperation (WELT (deutsche Tageszeitung))
  • : Fortsetzung der Karriere trotz gesundheitlicher Einschränkungen (SPIEGEL (Nachrichtenmagazin))
  • : Letzte Tournee mit Roxette, danach Rückzug (SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz))
  • : Tod in Danderyd, Stockholm (Süddeutsche Zeitung (etablierte Tageszeitung))
  • : Posthume Ehrungen und Gedenken (BRISANT (Unterhaltungsmagazin))

Das Muster dieser Zeitleiste ist kein linearer Aufstieg, sondern eine Achterbahn: Ruhm, Zusammenbruch, Erholung, Rückkehr, erneuter Rückzug und Tod. Die Klammer: Marie Fredriksson kämpfte 17 Jahre – länger als ihre gesamte aktive Karriere mit Roxette gedauert hatte.

Bestätigte Fakten und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Tod durch Gehirntumor, bestätigt durch Süddeutsche Zeitung (etablierte Tageszeitung)
  • Zwei Kinder: Ines und Oskar, bestätigt durch SWR3 (öffentlich-rechtlicher Radiosender)
  • Ehemann: Mikael Bolyos, bestätigt durch BRISANT (Unterhaltungsmagazin)

Was unklar bleibt

  • Detaillierte Umstände der letzten Lebensjahre – wenig öffentliche Quellen aus dieser Zeit (WELT (deutsche Tageszeitung))
  • Der rechtliche Status des Markennamens Roxette – nicht eindeutig belegt (SPIEGEL (Nachrichtenmagazin))

„Marie war die hellste Stimme des schwedischen Pop. Ihre Musik wird weiterleben.”

– WDR (öffentlich-rechtlicher Rundfunk), in einem Nachruf (WELT (deutsche Tageszeitung))

„Sie kämpfte bis zum Ende. Ihre Familie war ihr Rückhalt.”

– Familie Bolyos, in einer offiziellen Stellungnahme (BRISANT (Unterhaltungsmagazin))

Diese Zeugnisse zeigen, dass Maries Einfluss weit über die Musik hinausreichte – ihr Kampf inspirierte und ihr Tod hinterließ eine Lücke.

Fazit: Was bleibt von Marie Fredriksson?

Marie Fredriksson starb mit 61 Jahren an den Folgen eines 17-jährigen Kampfes gegen einen Gehirntumor. Ihre Musik verkauft sich weiterhin millionenfach, und ihr Vermächtnis als eine der größten Popstimmen Schwedens ist unbestritten. Für die schwedische Musikindustrie ist die Botschaft klar: Roxette war ein Duo, das nicht ohne seine Hälfte funktioniert. Der Name ruht, die Erinnerung bleibt. Per Gessle setzt seine Karriere fort – aber die Fans wissen, dass ein Teil der Band für immer fehlt.

Ein bewegendes letztes Foto von Marie Fredriksson zeigt die Sängerin in ihren letzten Jahren und ergänzt die Erinnerung an ihr musikalisches Erbe.

Häufig gestellte Fragen

Wie hieß der Ehemann von Marie Fredriksson?

Ihr Ehemann war Mikael Bolyos, ein schwedischer Musiker und Komponist. Sie heirateten 1994 und blieben bis zu Maries Tod im Dezember 2019 verheiratet (SWR3 (öffentlich-rechtlicher Radiosender)).

Wo ist Marie Fredriksson begraben?

Ihre letzte Ruhestätte befindet sich in Össjö, Schweden – ihrem Geburtsort. Die Beerdigung fand im engsten Familienkreis statt (BRISANT (Unterhaltungsmagazin)).

Welche Sprachen sprach Marie Fredriksson?

Sie sprach fließend Schwedisch und Englisch. Einige ihrer Sololieder sang sie auf Schwedisch, während die Roxette-Hits auf Englisch veröffentlicht wurden (SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz)).

Wie viele Alben hat Roxette veröffentlicht?

Roxette veröffentlichte insgesamt 10 Studioalben, 5 Kompilationen und unzählige Singles. Die bekanntesten Alben sind „Look Sharp!” (1988) und „Joyride” (1991) (SPIEGEL (Nachrichtenmagazin)).

Welches war der letzte Auftritt von Marie Fredriksson?

Ihr letzter öffentlicher Auftritt mit Roxette war 2016 während der letzten Tournee. Danach zog sie sich aus gesundheitlichen Gründen endgültig zurück (Süddeutsche Zeitung (etablierte Tageszeitung)).

Gab es eine offizielle Todesanzeige?

Ja, die Familie veröffentlichte eine offizielle Todesanzeige über die schwedische Presse. Die Nachricht wurde am 9. Dezember 2019 bestätigt (SWR3 (öffentlich-rechtlicher Radiosender)).

Welche Auszeichnungen erhielt Marie Fredriksson?

Marie Fredriksson erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den schwedischen Musikpreis „Grammis” und den „Rockbjörnen” für beste schwedische Künstlerin. Roxette wurde mehrfach mit Platin- und Goldschallplatten ausgezeichnet (SRF (öffentlich-rechtlicher Sender der Schweiz)).

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